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Die Kollektenkasse

Der Begriff „Kollekte“ kommt aus dem Latein und bedeutet „Sammlung“. Daraus ergibt sich schon, dass es sich bei dem Geld, das in der Kollektenkasse ist, nicht um Kirchensteuerbeiträge oder andere Abgaben handelt, sondern um die freiwilligen Beträge, die unter Nennung des Verwendungszweckes nach dem Gottesdienst oder anderen Veranstaltungen am Ausgang erbeten werden. Zusätzlich füllen Spenden das Bankkonto, das die reale Kollektenkasse darstellt, auf. Diesen Einnahmen stehen die Ausgaben gegenüber, die zum einen die Kollektenanteile umfassen, die als Pflichtkollekte vom Dekanat vorgegeben sind und dorthin abgeführt werden. Der Rest wird je nach Bestimmung der Jugendarbeit, CEBA etc. zugeführt. Was dann noch übrig bleibt, dient den engeren Bedürfnissen der Gemeinde, wie Beteiligung an den Heizkosten, am Gemeindebrief und zur Begleichung all der Aktivitäten, bei denen spontan und schnell mit Geld geholfen werden kann und muss.
Dem Kollektenrechner obliegt es nun, die einzelnen im allgemeinen zweckgebundenen Gelder zu verwalten und bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Das können kleinere Beträge für Würstchen und Brötchen an entsprechenden Veranstaltungen oder viel Geld wie für die Kirchenrenovierung und die neue Orgel in Oberhain sein.
Der Gemeinde muss auch an dieser Stelle ganz herzlich gedankt werden, dass die Spendenfreudigkeit groß ist und die Kollektenkasse noch nie in die roten Zahlen zu kommen drohte.
Nach fünf Jahren Tätigkeit als Kollektenrechner wünsche ich meinen Nachfolgern Gottes reichen Segen und immer volle Kassen.

Gerd Immisch